Im Gedenken der Kinder PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Schüler und Schülerinnen der Religions- und Philosophiekurse der Q1 und der Q2 besuchten die Ausstellung und waren sehr beeindruckt.

Hier die offizielle Ankündigung:

Im Gedenken der Kinder: Gastausstellung über die medizinischen Menschenversuche der Nazis
· Offizielle Eröffnung am 6. März im St. Josef-Hospital Bochum
· „Es beschämt noch heute, dass diese Verbrechen damals von Kinderärzten begangen wurden“

21. Februar 2019
80 Jahre ist es jetzt her, dass im Nationalsozialismus eines der schlimmsten Kapitel deutscher Geschichte begann: Die systematische Tötung geistig und körperlich behinderter Menschen. Auch an Kindern und Jugendlichen wurden in Arztpraxen, Ämtern und Kliniken massenhaft medizinische Verbrechen begangen. Unter dem Titel „Im Gedenken der Kinder“ erinnert daran eine Gastausstellung der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin, die in Kürze in Bochum zu sehen sein wird.

Mehr als 10.000 Kinder fielen bis 1945 den verschiedenen Programmen zur Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ zum Opfer. 5000 Kinder wurden allein in so genannten „Fachabteilungen“ - eigens für die Tötung geschaffenen Einrichtungen – gequält und ermordet. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt am Vorabend der Tagung „Forum Sozialpädiatrie“, das in diesem Jahr im Hörsaalzentrum am St. Josef-Hospital ausgetragen wird und Experten aus ganz Deutschland zusammenführt. Gastgeber ist Prof. Thomas Lücke, Direktor der zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB) gehörenden UniversitätsKinderklinik. „Jeden Tag und jede Stunde beschäftigen wir Pädiater uns mit der Gesundheit von Kindern“, sagt er. „Umso mehr beschämt es noch heute, dass diese
Verbrechen damals von Kinderärzten begangen wurden.“ Eine Universitätsklinik, überdies eine in christlicher Trägerschaft, hat die Verpflichtung, nicht nur medizinisch zu denken und zu handeln, sondern auch gesellschaftlich“, betont Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des KKB. „Dazu trägt die Gastaustellung in besonderem Maße bei. So schrecklich die Ereignisse von damals sind, so sehr fühlen wir die Verpflichtung, sie auch 80 Jahre später nicht zu vergessen.“
Der Besuch der Ausstellung ist selbstverständlich kostenlos. Lehrern und ihren Klassen wird die
Möglichkeit gegeben, sie auch in Gruppen zu besuchen.

Nähere Informationen und Terminabsprachen
bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Im Internet unter www.Im-Gedenken-der-Kinder.de

Katholisches Klinikum Bochum (KKB)
Gudrunstraße 56, 44791 Bochum
Unternehmenskommunikation
Leitung: Dr. Jürgen Frech
Tel.: 0234 / 509-6104
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



Im Gedenken der Kinder: Gastausstellung über die medizinischen Menschenversuche der Nazis
· Offizielle Eröffnung am 6. März im St. Josef-Hospital Bochum
· „Es beschämt noch heute, dass diese Verbrechen damals von Kinderärzten begangen wurden“

21. Februar 2019

80 Jahre ist es jetzt her, dass im Nationalsozialismus eines der schlimmsten Kapitel deutscher Geschichte begann: Die systematische Tötung geistig und körperlich behinderter Menschen. Auch an Kindern und Jugendlichen wurden in Arztpraxen, Ämtern und Kliniken massenhaft medizinische Verbrechen begangen. Unter dem Titel „Im Gedenken der Kinder“ erinnert daran eine Gastausstellung der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin, die in Kürze in Bochum zu sehen sein wird.

Mehr als 10.000 Kinder fielen bis 1945 den verschiedenen Programmen zur Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ zum Opfer. 5000 Kinder wurden allein in so genannten „Fachabteilungen“ - eigens für die Tötung geschaffenen Einrichtungen – gequält und ermordet. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt am Vorabend der Tagung „Forum Sozialpädiatrie“, das in diesem Jahr im Hörsaalzentrum am St. Josef-Hospital ausgetragen wird und Experten aus ganz Deutschland zusammenführt. Gastgeber ist Prof. Thomas Lücke, Direktor der zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB) gehörenden UniversitätsKinderklinik. „Jeden Tag und jede Stunde beschäftigen wir Pädiater uns mit der Gesundheit von Kindern“, sagt er. „Umso mehr beschämt es noch heute, dass diese
Verbrechen damals von Kinderärzten begangen wurden.“ Eine Universitätsklinik, überdies eine in christlicher Trägerschaft, hat die Verpflichtung, nicht nur medizinisch zu denken und zu handeln, sondern auch gesellschaftlich“, betont Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des KKB. „Dazu trägt die Gastaustellung in besonderem Maße bei. So schrecklich die Ereignisse von damals sind, so sehr fühlen wir die Verpflichtung, sie auch 80 Jahre später nicht zu vergessen.“
Der Besuch der Ausstellung ist selbstverständlich kostenlos. Lehrern und ihren Klassen wird die
Möglichkeit gegeben, sie auch in Gruppen zu besuchen.

Nähere Informationen und Terminabsprachen
bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Im Internet unter www.Im-Gedenken-der-Kinder.de

Katholisches Klinikum Bochum (KKB)
Gudrunstraße 56, 44791 Bochum
Unternehmenskommunikation
Leitung: Dr. Jürgen Frech
Tel.: 0234 / 509-6104
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. März 2019 um 15:01 Uhr