Podiumsdiskussion mit Zeitzeugin im Eichmann-Prozess PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail


Foto: FAZ, Han

Am Donnerstag, den 03.05.18 (5. und 6. Stunde) fand von den Fachschaften Philosophie und Religion eine Podiumsdiskussion in unserer Aula mit der Nichte der großen Philosophin Hannah Arendt, Prof. Dr. Edna Brocke, statt.

Hannah Arendt ist in der Nazizeit nach New York emigriert und hat dort als Philosophin an der Uni gearbeitet. 1961 berichtete sie dann als Korrespondentin des „The New Yorker“ über den Eichmann Prozess in Jerusalem. Vor allem ihre These zur „Banalität des Bösen“ und ihre Einschätzung der Rolle der Judenräte haben für Furore gesorgt.

Am 3. Mai 2018 besuchte uns die Großnichte der Philosophin Hannah Arendt, Dr. Edna Brocke. Sie erzählte den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe von Ihren Eindrücken und Erfahrungen mit Ihrer Tante beim Eichmann-Prozess in Jerusalem. Damals war Frau Brocke Abiturientin und konnte so die Brücke zu unseren Schülern schlagen und es entstand eine sehr persönliche Sicht auf den Eichmann-Prozess aber auch auf aktuelle Fragen. Sie lauschten Ihr gebannt und stellten viele interessante Fragen. Insgesamt war dieses Zeitzeugengespräch eine gelungene Veranstaltung, die einige Anregungen zum Weiterdenken gegeben hat.

Die Podiumsdiskussion wurde vom Förderverein der Lessing-Schule unterstützt.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 06. Mai 2018 um 14:44 Uhr