SoWi-Kurse besuchen Brüssel, das Herz der EU PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail


Am 30. November 2017 machten sich die Sozialwissenschaftler der Q2 auf den Weg nach Brüssel. In aller Früh wurde die Busreise angetreten, um den Tag vor Ort komplett nutzen zu können.

Heinz Schweihoff, Exkursions-Begleiter und ehemaliger Lessing-Lehrer, war an diesem Tag für die Stadtführung verantwortlich. Im ersten Teil führte er uns zum Berlaymont, dem Sitz der europäischen Kommission, welches eines der größten Gebäudekomplexe im Europaviertel ist.
Bevor wir uns in das europäische Parlament begab, konnten wir dem Parlamentarium einen Besuch abstatten. Dieses präsentiert Europa und die Arbeit des Parlaments in einer beeindruckenden LED Atmosphäre.
Bei gefühlten null Grad und starkem Wind wurde der Marsch zum Parlament angetreten. Dort wartete bereits Frau Arzu Mouchtar auf uns, die Leiterin des Abgeordnetenbüros des EU-Abgeordneten Prof. Dr. Dietmar Köster. Nach dem Durchqueren der Sicherheitsvorkehrungen und dem Scannen der Rucksäcke konnte die Führung starten. Zunächst einmal wurde anhand eines Miniaturmodells die Struktur und der Aufbau des Europäischen Parlaments verdeutlicht und dargestellt. Dieses besteht aus fünf Gebäuden, die alle miteinander verbunden sind. Jedes einzelne hat seinen eigenen, individuellen Bereich und andere Funktionen, wie zum Beispiel die Gesetzgebung oder den Haushalt.
Es folgte der wohl spannendste und interessanteste Teil der Führung: die Besichtigung des Plenarsaals.
„Man fühlte sich wie ein echter Politiker", lässt sich ein Schüler zitieren. Und weiter: „Man sah alles hautnah und man konnte sich hineinversetzen, wie es bei Sitzungen wäre."
Eine Sitzung konnten die Kurse von Frau Joswig und Frau Möller leider nicht miterleben. Es ging nach einer großen Fragerunde direkt in die Stadt von Brüssel. Herr Schweihoff, der schon zuvor Exkursionen nach Brüssel begleitet hatt, konnte den Schülern den pompösen Eindruck, den die Stadt von sich selbst aus schon machte, nahebringen. Man bestaunte große Statuen, Parks und Plätze, wie den 'Grande Place'. Von dort aus konnten wir gute zwei Stunden über den Weihnachtsmarkt von Brüssel schlendern oder auf die Suche nach echter Brüsseler-Schokolade machen. Und Schokoladenläden gab es wirklich reichlich.
In die Abenddämmerung mit schönem Sonnenuntergang hinein neigte sich der Tag dem Ende zu. Wir mussten lediglich noch den Bus finden, was ein kleines Abenteuer wurde. Brüssel hat wohl doch ein sehr unübersichtliches und komplexes Straßensystem.
Trotz alledem fanden alle ihren Platz im Bus und sichtlich erschöpft war die Rückfahrt angenehm ruhig und der ein oder andere war schon in den Tiefschlaf gefallen.

Ich persönlich finde diese Exkursion sehr spannend und interessant. Nicht nur, dass wir selber mal in den großen Plenarsaal durften, sondern auch der Rest von Brüssel war sehr schön anzusehen. Es sind so viele Eindrücke und Bilder, die mitgenommen werden. Der Tag hat sich mehr als gelohnt!

Johannes Stehr

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Februar 2018 um 16:08 Uhr